Eine Mühle ohne Mehl ist wie eine Brauerei ohne Bier !

„ 24.07.96 Letzter Posten“ steht mit Kreide an der Mehlwaage geschrieben. Der Mahlbetrieb war also eingestellt, das war vor nunmehr 22 Jahren…

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…lange haben wir in unseren Führungen davon erzählt, dass eines Tages wieder Mehl hergestellt werden soll. Im Herbst 2017 war es dann soweit:
1. Schauschroten zum Denkmaltag 2017: Aus dem Weizenschrot haben wir von Hand Mehl und Gries abgesichtet. Das war äußerst mühlselig…, doch der Anfang war gemacht. Mitte Dezember h      aben wir eine MIAG- Plansichterhälfte auseinander gebaut:

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Geöffneter MIAG-Plansichter, dabei kam so manche Überraschung ans Tageslicht…
Alles mußte gereinigt, Siebe repariert oder ausgetauscht werden. Dann kam am 29.12.17 der große Moment: Unser Sichter trennt ohne Probleme wieder Schrot in Mehl, Dunst, Gries und Schale auf.

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Müllermeister Christian Sonntag beim Prüfen der Mehlqualität am MIAG- Sichter
Jetzt müßten wir an die Mehlwaage schreiben: „28.12.2017: Erster Posten“, wenn auch nur ein ganz Kleiner. Wir rechnen derzeit nicht in Zentnern oder Tonnen, sondern vorerst nur in Kilogramm! Die Aufnahme des gewerblichen Mahlbetriebes ist nicht vorgesehen, jedoch werden wir in Kürze SCHAUMAHLEN für kleine Gruppen anbieten. Informationen dazu geben wir zu gegebener Zeit.

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Im Rahmen einer Mühlenführung durfte ein „Mahlgast“ einige
Schaufeln Weizen auf den Weg durch die Mühle schicken.

ES IST WIEDER LEBEN IN DER SCHLOSSMÜHLE !